Neues Design, neue Funktionen, neuer Preis – der Thermomix TM7 ist da!

Vorwerk hat es wieder getan! Nach monatelangen Spekulationen in der Thermomix-Community hat das Unternehmen nun den neuen Thermomix TM7 vorgestellt. Und ja, er ist schwarz, hat ein riesiges Display und – Überraschung – ist noch teurer geworden. Ab dem 7. April 2025 ist das neue Modell offiziell erhältlich und kann ab sofort für schlappe 1.549 Euro vorbestellt werden. Doch was steckt wirklich hinter den vollmundigen Versprechen?

Schwarz ist das neue Weiß

Der offensichtlichste Unterschied zum Vorgänger TM6 ist das neue Design. Schwarz soll edel wirken, passt aber nicht unbedingt in jede Küche. Laut Vorwerk ist die Farbwahl jedoch nicht nur eine Stilfrage, sondern auch ein Zeichen für Nachhaltigkeit, da mehr recycelte Materialien verwendet wurden. Aber seien wir ehrlich: Ist das wirklich ein Meilenstein oder einfach nur ein neuer Look, um den Kunden einen weiteren Kaufgrund zu liefern?

Mehr Display, mehr Touch, mehr Kontrolle?

Ein 10-Zoll-Multi-Touch-Display soll die Bedienung erleichtern und moderne Grafik-Elemente bieten. Aber brauchen wir wirklich ein immer größeres Display an einem Küchengerät? Es klingt nach einer netten Spielerei, aber ob es den Kochalltag wirklich revolutioniert, bleibt fraglich. Immerhin bedeutet das auch: noch mehr Fingerabdrücke und eine größere Angriffsfläche für Software-Updates, die vielleicht nicht immer so reibungslos laufen, wie man es sich wünscht.

Offenes Kochen – bahnbrechend oder spät nachgereicht?

Eine der wohl größten Neuerungen ist der neue Modus „Offenes Kochen“. Damit kann nun auch ohne Mixtopfdeckel gekocht werden – eine Funktion, die viele schon beim TM6 vermisst haben. Auch das Anbraten bis 160 Grad Celsius ist nun frei wählbar. Klingt gut, aber sollte das nicht von Anfang an Standard sein? Hier wurde wohl eine gewollte Einschränkung des TM6 clever als Innovation für den TM7 verkauft.

Leiser Motor, großerer Varoma, aber lohnt sich das Upgrade?

Ein leiserer Motor ist auf jeden Fall ein Pluspunkt – das Dröhnen des Vorgängers hat so manche Küche in ein kleines Maschinenbau-Labor verwandelt. Auch der größere Varoma ist sinnvoll für alle, die gerne dampfgaren. Doch sind das allein genug Argumente, um 1.549 Euro auf den Tisch zu legen, wenn der TM6 nach wie vor solide arbeitet?

Fazit: Evolution statt Revolution

Der Thermomix TM7 ist ein schickes Gerät mit sinnvollen, aber nicht bahnbrechenden Neuerungen. Wer einen TM6 besitzt, sollte sich gut überlegen, ob das Upgrade den Preis rechtfertigt. Wer neu in die Thermomix-Welt einsteigen will, bekommt ein High-End-Küchengerät – allerdings zu einem immer happigeren Preis. Letztlich bleibt die Frage: Ist der TM7 wirklich eine „Revolution“ oder einfach nur der nächste Schritt in Vorwerks cleverer Verkaufsstrategie? Die Antwort bleibt Geschmackssache.

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