Die Civilization-Reihe ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Gaming-Welt. Mit der Veröffentlichung von Sid Meier’s Civilization VII – VR wagt sich die Serie nun in die virtuelle Realität – ein mutiger Schritt, der sowohl Begeisterung als auch Skepsis hervorruft.
Auf den ersten Blick klingt die Idee, ein Imperium in VR aufzubauen, faszinierend. Die Möglichkeit, direkt mit Weltführern zu verhandeln oder das eigene Reich in Mixed Reality ins Wohnzimmer zu projizieren, klingt nach einem Traum für Strategiefans. Doch wie viel Substanz steckt hinter dieser glänzenden Fassade?
Die Stärken:
- Immersion: Die VR-Technologie ermöglicht es, die Welt von Civilization aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben. Die interaktive Diplomatie-Kammer und die Möglichkeit, Einheiten und Gebäude hautnah zu betrachten, sind zweifellos Highlights.
- Innovatives Interface: Das nahtlose Wechseln zwischen strategischer Vogelperspektive und direkter Interaktion ist ein cleverer Ansatz, der das Gameplay bereichern könnte.
Die Schwächen:
- Exklusivität: Das Spiel ist nur für die Meta Quest 3 und 3S verfügbar. Das mag für Besitzer dieser Geräte großartig sein, schließt aber viele potenzielle Spieler aus.
- Preis: Mit 59,99 € ist der Titel kein Schnäppchen, besonders wenn man bedenkt, dass VR-Gaming für viele noch ein Nischenhobby ist.
- Komplexität: Civilization ist bekannt für seine strategische Tiefe. Ob diese in VR genauso gut funktioniert oder durch die neue Steuerung leidet, bleibt abzuwarten.
Fazit:
Sid Meier’s Civilization VII – VR ist zweifellos ein spannendes Experiment, das die Grenzen des Strategie-Genres erweitert. Doch wie bei jeder Innovation gibt es Risiken. Wird die VR-Version die Erwartungen der Fans erfüllen oder bleibt sie ein nettes Gimmick? Das wird sich zeigen, wenn das Spiel am 10. April erscheint.
Was denkst du? Ist VR die Zukunft von Civilization oder sollte die Serie lieber bei ihren Wurzeln bleiben?